Wie steht es eigentlich um Dying Light 2?

Aktualisiert: Jan 28

Das Jahr 2020 wird uns nicht so schnell loslassen. Zu viel ist passiert um das einfach mit einem harten Drink an Silvester zu verdrängen. Aber es gibt durchaus auch gute Aspekte. Die Gaming Industrie feierte wichtige Meilensteine wie zum Beispiel der Launch der Next Gen Konsolen (PS5 und die Xbox Series X/S), welche trotz der Corona Pandemie erfolgreich und vor allem aber auch ohne Verschiebungen auf den Markt kamen. Nichts desto trotz war es ein Jahr voller Verschiebungen. Bereits im Januar 2020 wurde das vielversprechende Dying Light 2 auf unbestimmte Zeit verschoben.


Titelbild Dying Light 2

Eine vielversprechende Gameplay Demo


Dying Light 2 wurde im Rahmen der Xbox-Konferenz auf der E3 2018 erstmals enthüllt. Es handelt sich um den Nachfolger des gleichnamigen Titels aus dem Jahr 2015. Dying Light war nicht nur irgendein weiteres Zombie Spiel sondern punktete mit seiner tollen Parkour-Mechanik sowie dem Tag- und Nachtzyklus, welcher das Verhalten der Zombies massgebend veränderte. Die Nacht war dementsprechend um einiges gefährlicher als der Tag und das brachte dem Spiel eine ganz eigene Dynamik. Mit Dying Light 2 wollte der Entwickler Techland noch einen Schritt weitergehen: Dazu gehört eine viermal größere Spielwelt als wie noch im ersten Teil sowie ein Entscheidungssystem, das direkten Einfluss auf die Geschichte und die Umgebung der Spielwelt nimmt. Wie das ganze dann anhand einer Story Mission ausschaut, hat Techland an der E3 2019 eindrücklich zur Schau gestellt.



Was in der Gameplay Demo von Dying Light 2 auffällt ist zum einen die vielen Questmarker zu Beginn (gekennzeichnet als Fragezeichen) und zum anderen das überarbeitete Parkour-System. Gemäss den Entwickler von Techland haben sie im Vergleich zum Vorgänger die Anzahl der Parkour Moves verdoppelt was ein noch flüssigeres Bewegungssystem garantieren soll. Allgemein fällt auf, dass sich Dying Light 2 vom Zombie Survial entfernt und mehr Richtung Open World RPG geht. Eine weitere wichtige Rolle wird das Waffen-Crafting spielen. Viel hat man davon noch nicht gesehen, jedoch wird es sicherlich wie auch bereits im Vorgänger die eine oder andere ausgefallene Waffe zum craften geben. Ob es so ausgefallen wie in Dead Rising wird ist zu bezweifeln, da sich die Marke Dying Light um einiges ernster nimmt als der Zombie Ableger aus dem Hause Capcom.

Ein ausgefeiltes Entscheidungssystem


Was mich persönlich an der Gameplay Demo am meisten beeindruckt hat, ist das Entscheidungssystem. Wenn man den Entwicklern Glauben schenkt hat jede Entscheidung die man trifft schwerwiegende Konsequenzen. Unsere Entscheidungen sollen nicht nur den Lauf der Geschichte beeinflussen sondern auch einen massiven Einfluss auf die Open World haben und zum Teil komplett neue Gebiete und Gegnertypen freischalten. Dieser Ansatz ist jedoch nicht komplett neu erfunden. Das Spiel Dishonored von Arkane Studios hatte ein ähnliches Entscheidungssystem welches ebenfalls Einfluss auf die Geschichte und deren Umgebung nahm. Jedoch denke ich, dass dieses Entscheidungssystem in Dying Light 2 ein viel zentraleres Element sein wird als in Dishonored. Wie viel Einfluss man schlussendlich auf die Spielerfahrung hat, bleibt abzuwarten, aber wenn Techland ihr Versprechen einhält, dann erwartet uns eine unglaublich ausgefeilte Questmechanik und eine wandelbare Openworld. Dazu kommt eine überarbeitete Parkour-Mechanik und ein überarbeitetes Waffen-Crafting. Wie viele RPG Elemente in Dying Light 2 stecken bleibt ebenfalls abzuwarten.


Der Colonel in Dying Light 2

Die Hoffnung auf einen baldigen Release lebt


Seit der Verschiebung im Januar 2020 ist es ruhig um Dying Light 2 und seinen aktuellen Produktionsstatus geworden. Nun hat sich jedoch vor Kurzem ein Entwickler von Techland via Twitter zu Wort gemeldet und uns News zum aktuellen Status versprochen. Wann das genau sein wird steht leider in den Sternen und so müssen wir weiter hoffen, dass Dying Light 2 noch dieses Jahr erscheinen wird.

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